Workshop A1: "Wo bist du? Wo hast du dich versteckt?"

ruft Emil. "Hier Emil, hier!", piepst sie.In dieser zärtlichen Geschichte über Groß und Klein wird der Umgang mit unserer Verantwortung in einer Liebesbeziehung spielerisch näher gebracht.Leitung: Bettina SommerThemenschwerpunkt: Jeux Dramatiques, Klangmeditation, Stimme und Tanz
Mit dem Workshop A1  Titel "Wo bist du? Wo hast du dich versteckt" wurde das ICH mit Eigenverantwortung im Spiel näher beleuchtet. Durch die Spielplatzgestaltung mit dem Thema "Platz, wo ich mich wohlfühle und wo ich mich lieber verstecke, wurde ein Prozess gestartet, welche Lebensplätze stärkend bzw. schwächend sind.
Durch Stimmbildungsübungen, Ohrenmeditationen, Tanz gab es unterschiedliche Bewegungszugänge für die Gruppe. Wie gelingt es für Groß und Klein und für MICH Verantwortung zu übernehmen? Im Spiel Josefine wurde dazu die zärtliche Liebesgeschichte gespielt. Mit dem Lied "I sing mit Dir, weil i des wü, kanna allan kommt zu so am Gfühl." (Übersetzt: Ich sing mit Dir, weil ich das will, keine(r) allein kommt zu so einem Gefühl) verabschiedeten wir den Workshop. Danke an die wunderbaren Menschen, die sich stimmend, klingend, tanzend und spielend in diesem Workshop eingebracht haben.

Workshop A2: Eine Reise ins Unbekannte
In meiner Zeit - mit meinen Möglichkeiten - Normalität erleben
Wir werfen einen gemeinsamen Blick mit praxisorientiertem Spielen auf Inklusion, Integration und Partizipation.
Leitung: Helga Sarközi-Bergmann und Veronika Sattler
Themenschwerpunkt: Jeux Dramatiques mit Menschen mit Behinderung
 
Die WHO hat ein Ziel formuliert, dass lautet Normalität für Menschen mit Behinderung. Wenn wir den Mut haben, jenen Menschen die Kompetenz zur Eigenverantwortung zuzutrauen, können wir davon ausgehen das wir diesem Ziel mit den Jeux Dramatiques einen riesen Schritt näherkommen.Mit Spielen zur Selbsterfahrung und praxisorientierten Spielsequenzen für Menschen mit Behinderung haben wir Inklusion durch Jeux Dramatiques für unsere Teilnehmer und Teilnehmerinnen erlebbar gemacht.Mit Freude und Offenheit haben sich unsere Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit unterschiedlichen Jeux Dramatiques Erfahungen auf die Spielsequenzen eingelassen.Als Abschluss wählten wir ein Buch von Heinz Janisch und Silke Leffler „Ich hab ein kleines Problem, sagte der Bär“ als geeignete Metapher und als Ausdruck unserer Verantwortung gegenüber jenen Menschen, die uns in unserem Berufsfeld anvertraut werden.

Workshop A3: Zu früh gejubelt - Nix is fix
Vage Bezeichnungen, vage Beziehungen, vage Ausrichtungen, sich nicht festlegen wollen, sich Wege offen halten prägen die Lebensabschnitte des modernen Menschen unserer Zeit. Nebenwirkungen entnehmen Sie dem Beipacktext.
Leitung: Marion Seidl-Hofbauer und Waltraud Kristandl
Themenschwerpunkt: Jeux Dramatiques und Aufstellungsarbeit
 
Wir eröffneten unseren Workshop mit der Übung, ich und mein Leben. Diese einfache Übung brachte uns unzählige Fragen, denen wir in der Aufstellung nachgingen. Ein gemeinsamer Beruflicher Auf und Abstieg sorgte für weitere Fragen und einem rauen Klima im wilden Westen. Warum es manchmal gut ist, dass nicht alles, wie erwartet, fix ist, ließ uns die Geschichte der versteckten jüdischen Texte und Noten erfahren. – Und, wenn im Beipacktext das Wort Verantwortung auftaucht, dann zupacken.


Workshop A5: Nicht von hier!Fremd sein anders sein ... Themen, die uns alle bewegen. Die Verantwortung für uns und die Welt zu übernehmen bedeutet das §eigene Fremde" wahrzunehmen und "die Anderen" verstehen zu können.Leitung: Ingeborg Gredler und Beatrix Bauer
 
„Nicht von hier“ – diese Tatsache und die damit verbundenen Gefühle begegnen uns in vielfältiger Weise und sind uns allen bekannt. Sei es in einer neuen Schule, am Arbeitsplatz  oder in der Begegnung mit Menschen sei es von hier oder dort!Wir nützten zu Beginn unseres Workshops die Gruppensituation des Fremdseins, gestalteten unser eigenes Weltmuseum mit Installationen und gingen mit Geschichten zu den Themen: Ich und das Fremde, Jede Zeit hat ihre Fremden und Vorurteile und Schubladisierungen ins Spiel.In unserem Workshop gelang es ein „heißes Thema“ leicht und lustvoll zu erleben und dennoch Raum für Reflexion und Perspektivenwechsel zu bieten -  das zeigen die Rückmeldungen der TeilnehmerInnen. Rückmeldung zum Seminar: "Nicht von hier!"
 
 


Workshop A7: Am Wunschbaum rüttelnAchtung, Wünsche werden wahr!Vom Wünschen und seinen Folgen handeln die Geschichten und GEdichte, die wir in unserem Workshop miteinander spielen werdenLeitung: Birgit Dietze Mellak

Wünsche entfalten große Kraft. Das erlebten die Teilnehmer/innen in dem Workshop "Am Wunschbaum rütteln".Irische Segenssprüche führten in ein erstes freies Spiel. Die orientalische Geschichte vom Wunschbaum, der alle Wünsche erfüllt, auch die nur gedachten, regte ein intensives Spiel über 3 "Spieltage und -nächte" an. Was passiert, wenn Wünsche erfüllt werden? Wie ändert sich das Leben? Die Teilnehmer/innen gingen durch erstaunliche Wandlungen. Den Abschluss bildete ein Spiel zu Text nach dem bezaubernden Bilderbuch: "Tico und die goldenen Flügel" von Leo Lionni. Ein Vogel der keine Flügel hat, wünscht sich sehnlichst goldene Flügel, bekommt diese vom Wunschvogel geschenkt. Nun aber lehnen ihn seine Freunde ab: "Du willst wohl was Besonderes sein mit deinen goldenen Flügeln." Als Tico seine goldenen Federn verschenkt, wachsen ihm "normale" Federn nach.