Workshop B1: Kunstformen - Kunst formen

Kunst ist ein Kultuelement der Menschheit - des is amoi fix!                                              Wahrnehmung und Wirkung eines Kunstobjektes sind variabel - nix ist fix! Ein Spaziergang durch die sogenannten schönen Künste - Literatur, Musik, Bildende und Darstellende Kunst.
Leitung: Judith Ernst
Themenschwerpunkt: Jeux Dramatiques und Kunst

Über Gemälde alter Meister, die wir mittels Collage verändern, steigen wir in die Epoche des Barocks ein:  der Adel erlebt Fülle, Übertreibung, Maßlosigkeit, aber auch Perfektionismus und Fremdbestimmung durch den Absolutismus. Im Spiel erleben die TeilnehmerInnen einen Tag in der Rolle der Künstler, Bediensteten oder Adeligen, an dem ein großes Fest im Schloss Versailles vorbereitet wird.Sprung in eine andere Zeit und in eine andere Kunstform: Rainhard Fendrichs Heimatlied beschreibt die Veränderung der Natur durch den Massentourismus. Die Natur mit allen Sinnen und in verschiedenen Gruppenkonstellationen im Schlossgarten Retzhof erlebend, sind die TeilnehmerInnen im anschließenden Spiel mehr oder weniger Teil einer kleinen Bergdorfgemeinschaft, die für Gäste und Einheimische die anscheinend richtige Dosis an Attraktionen und Gemütlichkeit bietet. Mit Jodeln und Lachen klingt der Workshop aus.
 
Workshop B2: “Der Palast der 1000 Spiegel“
so klein und schon Verantwortung?
Wie Geschichten und die Jeux Dramatiques kleinen Kindern Freiräume und Verantwortlichkeiten durch eigenes Erleben spielerisch nahebringen.
Leitung: Elisabeth Rüdisser
Themenschwerpunkt: Jeux Dramatiques im Kindergarten

Die Inhalte dieses Spieltages waren einige kurze, hinführende Spiele und drei Geschichten zu Bilderbüchern, alle geeignet für Kinder ab vier Jahren, und zum Selber- ausprobieren in Schule und Kindergarten.Die Mitspielerinnen konnten erleben, wie Ver-antwort-ung mit „Antwort“ -  der Welt auf mein Verhalten - und umgekehrt, wirkt: Die Welt als mein Spiegel.Die mögliche Gefühls-bandbreite zwischen Geiz, Hartherzigkeit und Kälte, sowie Mitgefühl, menschlicher Wärme und Liebe  andrerseits ließen uns alle viel Lebendigkeit und Lebensnähe spüren. 

Workshop B4: Ich lebe mein eben in wachsenden Ringen
In allen Epochen beschäftigten sich Schriftstellerinnen mit Veränderungen, Entwicklungen, Beziehungen und der damit verbundenen Verantwortung. Wir laden zum Spiel mit Gedichten, Erzählungen und Buchausschnitten.
Leitung: Marianne Lembacher und Corinna Saurer
Themenschwerpunkt: Jeux Dramatiques und Literatur

Literatur, Bücher… bereits ein Buchtitel kann Geschichten erzählen. So wählten wir die Rollen zum ersten freien Spiel aus Buchtiteln. Im Anschluss die Überlegung: Wenn ich ein Buch wäre, welchen Titel hätte ich?In der nächsten Einheit näherten wir uns der Biografie von Erich Kästner und spielten dann eine Szene aus dem wenig bekannten Romanfragment „Der Zauberlehrling“. Und bei diesem Thema blieben wir auch am Abend – passend zur Walpurgisnacht die Ballade vom Zauberlehrling von W. Goethe.Es war eine intensive, kreative und lustvolle Annäherung an Literatur.

Workshop B6: „Mutter – Vater unser“
Mutter- Vater alles Geschaffenen! Dein Name tönt heilig durch die Zeiten und Raum! Dein göttliches Eins-Sein schaffe in Liebe und Licht - ewig und jetzt! Lass deinen Willen durch meinen geschehen  - wie im Geist, so in allen Geformten! Denn "nix is fix"
Leitung: Eva und Hermann Egger
Themenschwerpunkt: Jeux Dramatiques und Spiritualität               

Zwei parallele Geschichten, zeitlich getrennt und doch sehr nah. Die drei Vorspiele, genauso miteinander verknüpft wie die Hauptspiele, spielen zur Drachenzeit – gab es sie wirklich, gibt es sie noch? Sind sie im Außen, oder tief in uns drin? Auf diese Fragen haben wir keine Antworten gefunden, aber die Spiele waren voller Energie und Bewegung!Bei den Hauptspielen ein Beginn wie ein Ausschnitt aus einem „überspitzt“ normalen Dorfleben. Dann dieser Impuls, vergleichbar mit dem göttlichen Impuls, das Leben verändernd. Ein roter Faden, durchgehend durch alle drei Spiele mit einem überraschenden Ende für Teilnehmer und Spielleiter. Aber so sollte es auch sein, denn „nix ist fix“.